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Bamya

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Bamya

Bamya ist eine türkische Beilage, für die man Okraschoten mit Tomaten, Zwiebeln und grünen Paprikaschoten schmort. Als Gewürze dienen Paprika, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Tomatenmark. Wichtig ist bei der Zubereitung, die Okraschoten nicht zu verletzen, da sie sonst viel Schleim absondern.

Was ist Bamya?

Für das türkische Gericht Bamya schmort man Okraschoten, auch Okra genannt, mit Tomaten, Zwiebeln und Gewürzen. Bei der Zubereitung ist die Schneidetechnik von entscheidender Bedeutung. Verletzt man beim Putzen die Okraschote, sondert sie einen unappetitlichen Schleim ab, der das Gericht ruinieren kann. Nach dem Waschen darf man Okraschoten deshalb nie durchschneiden oder zerteilen. Der Stielansatz darf nicht ausgeschnitten, sondern nur vorsichtig geputzt werden. Für Bamya brät man Zwiebeln an und mischt sie mit klein geschnittenen, grünen Paprikaschoten, gewürfelten Tomaten, Tomatenmark und den Okraschoten. Das Gemüse darf beim Kochen nur wenig gerührt werden, weil man sonst die Okraschoten verletzen könnte. Gewürzt werden Bamya mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zitronensaft.
Vom Geschmack her erinnern Okraschoten stark an grüne Bohnen. Diese grünen Schoten erkennt man leicht an der kantigen Form, die in lange Spitzen auslaufen. Wenn die Schoten ganz jung sind, kann man sie auch roh essen. Das ist allerdings eher selten. Heute sind Okras auf der ganzen Welt beliebt. In der asiatischen und kreolischen Küche kennt man viele Rezepte mit Okra, zum Beispiel die Gumbo, eine aromatische Suppe. Okra spielt häufig die Hauptrolle in indischen Currys. Im Mittelmeerraum reicht man Okragemüse eher als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten.

Okra - seit Jahrtausenden beliebt

Okraschoten gehören zu den Gemüsepflanzen, die Menschen seit Tausenden von Jahren mit Genuss verzehren. Die Okrapflanze ist ein Strauch, der bis zu zwei Meter hoch wächst. Aus blassgelben Blütenblättern entwickeln sich kantige Fruchtkapseln, deren Haut ein leichter Flaum bedeckt. Sie können bis zu 25 Zentimeter lang werden, sind dann aber zu holzig für den Verzehr. Die Schale der Okra ist hell- bis dunkelgrün und verbirgt kleine, weiße Samenkörner im Inneren der Schote.
Die Ägypter bauten Okra bereits vor 3.000 Jahren am Nilufer an. Die Pflanze gehört zu den Malvengewächsen und stammt aus Nordafrika. Von Äthiopien verbreitete sich die Pflanze über den Mittleren Osten nach Indien und ganz Südostasien. Im Rahmen des kolumbianischen Austausches erreichte Okra Süd- und Nordamerika. Heute zählen Indien, Pakistan und Nigeria neben den Südstaaten der USA und der Karibik zu den wichtigsten Anbauländern.

Okraschoten für ein gesundes Verdauungssystem

Der Darm spielt für das Immunsystem eine große Rolle. Rund 80 Prozent aller Vorgänge des Immunsystems laufen im Darm ab. Diese Abwehrbastion schützt den Körper vor Schadstoffen und Krankheitserregern. Eine gesunde Darmflora trägt viel zum Wohlbefinden bei. Faserstoffe sorgen dafür, dass das Verdauungssystem gut arbeitet. Okra ist eine Pflanze, die freundlich zum Darm ist. Manche Experten halten Okra für ein Antikrebsgemüse, da die Schale viel Chlorophyll liefert. Okraschoten enthalten viel Vitamin C und Beta-Carotine, Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin K und Vitamin E. Zahlreiche Mineralstoffe, unter anderem Kalium Kalzium und Magnesium, runden das Nährstoffprofil ab. Wichtig für den Darm sind die Ballaststoffe der Okraschoten. Die Schleimstoffe von Okra nähren nützliche Bakterien im Darmtrakt und halten so die Darmwand gesund. Bamya ist also eine gesunde Beilage, die hervorragend zu allen Fisch- und Fleischgerichten passt.

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