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Som Tam

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Som Tam

Süß, sauer, scharf und salzig, ist der Papayasalat Som Tam​ ein typisches Beispiel für die wohlschmeckende und aromareiche thailändische Küche. Der Salat ist in Thailand extrem beliebt und wird dort gerne mit Reis oder Reisnudeln verzehrt.

Der Thailänder liebster Salat

Die Ursprünge des aromatischen Salatgerichts Som Tam liegen in Laos. Von dort brachten es Einwanderer nach Thailand, wo es besonders im Nordosten des Landes (Isaan) und in Bangkok zu einem der beliebtesten Gerichte überhaupt wurde. Im Isaan gilt der Papayasalat Som Tam sogar als Nationalgericht und wird in unzähligen Variationen zubereitet. Dabei isst man Som Tam im Isaan ebenso wie in Laos gerne besonders scharf und sauer.

Som heißt so viel wie säuerlich, herb oder auch scharf und Tam steht für zerstampfen oder zerstoßen. Und tatsächlich werden das Obst und das Gemüse für den Salat in einem Mörser kräftig bearbeitet. Von dem Geräusch des Stößels stammt auch die alternative Bezeichnung für den Salat: Papaya Pok Pok. Andere Schreibweisen für die typisch thailändische Spezialität sind: Tam Som, Som Dtam, Som Tum oder Som Dtum. Im Isaan nennt man den Salat nach dem laotischen Wort für Papaya (Mak Hung) auch Tam Mak Hung.

Typische Zutaten und regionale Besonderheiten von Som Tam

Die Basis für Som Tam bilden unreife Papayafrüchte, Knoblauch, Limetten und Chilis, die in einem Steinmörser miteinander zerstampft werden. Zur weiteren Würzung kommen Palmzucker und Fischsoße dazu. Je nach regionalem Rezept kann der Papayasalat auch noch eine Reihe weiterer roher Gemüsesorten enthalten, zum Beispiel:

  • Kohl
  • Möhren
  • Tomaten
  • Schlangenbohnen
  • Spargelbohnen
  • Kohlrabi
  • Spinat

Wichtig ist außerdem die Zugabe von getrockneten Krabben. Im Isaan wird statt der Krabben fermentierter Fisch unter den Salat gemischt. Auch rohe Thai-Auberginen und eine eingelegte Süßwasserkrabbe werden hier häufig zu dem Salat serviert. Ebenso ist die Beigabe von geröstetem Schweinespeck, Hühnerfleisch und Erdnüssen in Thailand weit verbreitet. Ist keine unreife Papaya zur Hand, wird der erfrischende Salat alternativ mit unreifer Mango oder Salatgurke zubereitet. In Thailand kann eine Portion Salat bis zu vier Chilis enthalten und damit den europäischen Gaumen schwer überfordern. Hierzulande sowie auf Wunsch auch in Thailand wird Som Tam jedoch in einer deutlich milderen Variante gereicht.

Durch die verschiedenen Zutaten ergibt sich eine aufregende Kombination der vier unterschiedlichen Geschmacksrichtungen salzig, sauer, süß und scharf. Das ist absolut charakteristisch für die thailändische Küche und macht das Thai-Essen zu einem echten Erlebnis für die Geschmacksnerven.

Leckere Varianten von Som Tam

Vor allem zwei Varianten des Papayasalats werden in Thailand mit Heißhunger gegessen: Som Tam Thai und Som Tam Phooh.

Som Tam Thai meint einen Salat aus zerstoßener, unreifer Papaya mit getrockneten Garnelen und Erdnüssen. Dieses Rezept ist der thailändische Klassiker und wird in Thailand gleichermaßen in den zahlreichen mobilen Garküchen angeboten wie in Restaurants. Som Tam Phooh enthält statt der winzigen getrockneten Garnelen fermentierte Krabben. Es entspricht der in Laos und im Isaan üblichen Zubereitungsart und ist ebenfalls unter den Bezeichnungen Som Tam Phu oder Som Tam Lao geläufig.

Wer auf einer Speisekarte wiederum das Gericht Som Tam Gai Yang entdeckt, kann sich auf einen grünen Papayasalat mit gegrilltem Hähnchen und Reis freuen. Som Tam wird übrigens nicht wie europäischer grüner Salat gekühlt serviert, sondern bei Zimmertemperatur.

Probiere auch

Wenn dir die Aromenvielfalt von Som Tam schmeckt, magst du sicherlich auch andere thailändische Gerichte wie das Nationalgericht Pad Thai, die Kokosmilchsuppe Tom Kha Gai oder die süße Leckerei Sticky Rice mit Mango.

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