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Khao Pad

khao pad
Khao Pad​

Khao Pad

Mit seinen typisch thailändischen Gewürzen, feinem Jasmin-Reis und einer Reihe weiterer variierbarer Zutaten ist Khao Pad​ ein überaus beliebtes Gericht in Thailand. Ähnlich wie die Pizza hierzulande, lässt sich Khao Pad​ dort nach Wahl zusammenstellen. Heraus kommt immer ein äußerst schmackhaftes, sättigendes und bekömmliches Gericht.

In Thailand ein allgegenwärtiges Reisgericht

Gebratener Reis gehört in Thailand zu den klassischen Gerichten der nationalen Küche. Das gilt sowohl für die mobilen Garküchen, die in den Straßen bis spät in die Nacht ihr Essen anbieten als auch für die feinen Restaurants. Khao Pad ist aber auch ein Standardessen in den thailändischen Privathaushalten, ob eigens zubereitet oder als leckeres Resteessen. Denn Khao Pad macht aus den Reisresten vom Vortag im Handumdrehen ein wunderbares Geschmackserlebnis.

Khao bedeutet im Thailändischen Reis. Das Wort Pad wiederum bezieht sich auf die ursprünglich chinesische Methode des kurzen, heißen Anbratens. Typischerweise wird dafür ein Wok verwendet. Khao Pad findet sich auf den thailändischen Speisekarten in einer Vielzahl unterschiedlicher Schreibweisen. Weit verbreitet sind zum Beispiel Khao Phat, Kow Phat, Khao Phad oder Kao Pat. Dabei wird das Gericht gleichermaßen von Einheimischen wie von Touristen gegessen. Denn anders als die meisten thailändischen Gerichte ist Khao Pad nicht scharf. Das macht das Essen auch für den europäischen Gaumen schmackhaft und bekömmlich und ist ein wunderbarer Einstieg, um die Aromen der thailändischen Küche kennenzulernen.

Khao Pad: Grundzubereitung und Variationen

Die Zubereitung von Khao Pad benötigt nur wenige Minuten. Neben seinem hervorragenden Geschmack macht vor allem dieser Umstand den Bratreis zu einem so erfolgreichen Streetfood-Gericht. Die Hauptzutat von Khao Pad ist natürlich Reis. Anders als in China verwendet man in Thailand duftenden Jasmin-Reis. Dazu kommen Zwiebeln und Knoblauch, Eier und häufig auch Tomaten und Frühlingszwiebeln. Das Ei wird zuerst im Wok zum Stocken gebracht, in Streifen geschnitten und später wieder hinzugefügt. Dann werden Knoblauch und Zwiebeln im heißen Öl goldbraun geröstet. Dazu kommt der Reis, von dem nach Möglichkeit jedes einzelne Korn in Kontakt mit dem heißen Wok kommt und gebraten wird. Abschließend werden optional Tomaten, Frühlingszwiebeln hinzugegeben. Gewürzt wird das Reisgericht dann mit Sojasoße, Fischsoße, Zucker und Salz.

Typische Beilagen zu dem Bratreis sind frische Gurken- und Tomatenscheiben, Salat, Koriander und eine Limettenspalte. Ebenso ist in Thailand die Beigabe von Phrik Nam Pla ein absolutes Muss. Das ist eine Fischsoße (Nam Pla), die mit Limettensaft, Knoblauch, Pfeffer und Chili vermischt ist.

Neben dem Basisrezept sind den Variationen von Khao Pad kaum Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was schmeckt. Bei der Bestellung in Thailand kann das Khao Pad meist ganz nach dem persönlichen Geschmack zusammengestellt werden. Es gibt aber auch viele standarisierte Varianten des thailändischen Bratreises:

  • Khao Pad Gai (oder Kai) ist Bratreis mit Hühnchenfleisch
  • Khao Pad Moo (oder Mu) fügt dem Reis Schweinefleisch hinzu
  • Khao Pad Gung (oder Kung) ist gebratener Reis mit Garnelen
  • Khao Pad Poo (oder Pu) enthält neben Reis auch Krebsfleisch
  • Khao Pad Kai Dao ist gebratener Reis mit einem Spiegelei obendrauf
  • Khao Pad Che ist die vegetarische Bratreis-Variante
  • Khao Pad Sapparot ist Reis, der mit Ananas gebraten wird
  • Khao Pad Kaphrao ist Bratreis mit Basilikum

Unter all diesen Variationen von Khao Pad nicht die eigene Lieblingsversion – oder zwei oder drei – zu finden, ist nahezu unmöglich.

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Wenn dir Khao Pad schmeckt, dann sind bestimmt auch andere thailändische Gerichte, wie die beliebten Reisnudeln Pad Thai oder der Papayasalat Som Tam etwas für dich.

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