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Yakitori

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Yakitori

Yakitori​ sind ein beliebter Snack in Japan, die als Streetfood auf offenem Grill am Straßenrand und auf Festen angeboten werden. Traditionell handelt es sich bei Yakitori​ Spießen um Hähnchenfleisch, doch heute werden auch andere Fleischsorten und gegrilltes Gemüse am Spieß als Yakitori​ bezeichnet.

Was ist Yakitori?

Vermutlich hat der Mensch schon in seinen Steinzeithöhlen Fleischstücke auf Holzspieße gesteckt und über dem offenen Feuer gegrillt. Heute sind Fleischspieße in der ganzen Welt in unterschiedlichen Varianten erhältlich. In Japan werden diese Fleischspieße Yakitori genannt und sind vor allem als Streetfood in Garküchen am Straßenrand erhältlich, als Snacks in den Food Courts der Shoppingmalls und auf größeren Festivals. Japanische Haushalte besitzen häufig auch einen kleinen Tischgrill, auf dem fertig zubereitete und abgepackte Yakitori aus dem Supermarkt gegrillt werden. Diese haben jedoch nicht den köstlichen Grillgeschmack, der nur beim Grillen auf Holzkohle entsteht.

Yakitori in ihrer heutigen Form wurden erstmals in der frühen Edo-Zeit (17. Jahrhundert) schriftlich erwähnt. Beschrieben wurde Geflügelfleisch, das an Spießen auf dem Grill gegart und anschließend mit Sake und Sojasoße gewürzt wurde. Geflügel als Delikatesse war mit den europäischen Händlern und Missionaren im 17. Jahrhundert nach Japan gekommen und blieb lange Zeit ein der Oberschicht vorbehaltener Luxus. Erst in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Yakitori zu einem beliebten Snack für die Allgemeinheit, als Yakitori Bars überall in Japan wie Pilze aus dem Boden schossen. Yakitori Bars werden in Japan yakitoriya, tori-ryoriya oder izakaya genannt.

Wie wird Yakitori zubereitet?

Das traditionelle Yakitori wurde mit Hähnchenfleisch zubereitet. Heute werden jedoch auch andere Fleischsorten wie Lamm, Rind und Schwein sowie Gemüse, Fisch oder Shrimps auf Bambusstäbchen (kushi) gesteckt, mit Tare (einer Marinade aus Sojasoße) bestrichen und auf dem Holzkohlengrill gegart. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Verwendung der richtigen Holzkohle. Als besonders hochwertig gilt die Binchotan-Holzkohle aus japanischer Steineiche. Sie kann Hitze bis zu 1.000 °C generieren und schlägt keine Flammen, sodass die auf dem Grill liegenden Speisen nicht verbrennen. Die gegarten Yakitori werden als Snack auf der Hand oder im Restaurant auf einem Teller mit Beilagen serviert.

Manche Yakitori Köche spezialisieren sich auf bestimmtes Hähnchenfleisch. Anders als im Westen wird längst nicht nur die Hähnchenbrust verzehrt. Als bestes Teil des Hähnchens gelten hier die Schenkel. Die Leber wird aufgrund ihres hohen Nährstoffgehaltes gerne verzehrt, während der Schwanz als besonders saftig gilt. Manche Köche mischen Hackfleisch vom Hähnchen und vom Schwein zu köstlichen Fleischbällchen, tsukune (つくね) genannt, die mit Gemüse als Yakitori Spieße gegrillt werden.

Wie wird Yakitori verzehrt?

Als schneller Snack beim Bummel durch die Shoppingmall oder auf Straßenfesten werden Yakitori einfach am Spieß gehalten und geknabbert. In den Yakitori Bars können Gäste meist zwischen Tare oder Salz wählen und individuell am Tisch nachwürzen. Wer es scharf mag, gibt zum Beispiel Cayennepfeffer oder Wasabi hinzu oder die japanische Gewürzmischung Shichimi. Als Beilage zu Yakitori wird in Japan gerne Kohl serviert. Dahinter steckt der Gedanke, dass Kohl den Magen vor Entzündungen schützt und den Appetit anregt. Wer also viel Kohl zu den Yakitori isst, bestellt gerne Nachschlag.

Im Westen wird Yakitori dagegen meist mit weißem Reis als Hauptgericht serviert und mit Sojasoße gewürzt oder als Snack mit einer Soße zum Dippen.

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Magst du japanische Speisen vom Grill, solltest du einmal die typischen Köstlichkeiten vom Teppanyaki Grill ausprobieren oder einen Teller Yakisoba – gebratene Nudeln mit Fleischbeilage.

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